Wer nennt Brötchen ungestraft „Kürbisschlawiner“? Gehört Sternenstaub in den Bauschuttcontainer? Lautet die korrekte Aussprache von „Worcestersoße“ tatsächlich „Worcestersoße“? Ist Geben seliger als Bremen? Und wenn dieses Jahr ein Schaltjahr ist - ist dann nächstes Jahr wieder ein Automatikjahr?
Mit feinsinnigem Humor und scharfem Blick für das Skurrile entlarvt Imre Grimm in seinem neuen Buch und Programm die komischen Seiten des Lebens zwischen Toffifee, Tiefkühlkost und Tupperparty. Aus seinen besten Kolumnen und Satiren entsteht ein deutsches Panorama, das zugleich vertraut und wunderbar verschroben wirkt. „Der Grimm des Lebens“ - eine Liebeserklärung an die Absurditäten unserer Gegenwart.
Es geht um überdrehte Brötchennamen („Mohnika“), liebestolle Jugendsprache („Ich küsse deine Augen, Brudi!“), unsterbliche Anglizismen („Mannschästerhose“) - und die Freude am gehobenen Spott. Ein Abend mit Musik für alle, die wissen: Das wirklich Komische entsteht nicht im Ausnahmezustand, sondern im menschlichen Normalbetrieb.
Zwei Abende für alle, die gegen den Trend optimistisch bleiben.
Denn das größte Wagnis unserer Zeit ist Zuversicht.
Imre Grimm, geboren 1973 in Hannover, ist Journalist, Kolumnist und Autor. Er leitet das Ressort Gesellschaft beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) und ist in Liveshows und Lesungen als Satiriker zu sehen. Seine wöchentliche Kolumne erscheint in mehr als 40 Zeitungen.